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Private und sonstige Webseiten über Teneriffa
www.haschraxx.de Thomas hat auf seiner Webseite einen ausführlichen Teneriffa-Reisebericht aus dem Jahre 2002. Unzählige Fotos machen den Bericht zu einem richtigen Vergnügen. Außer Teneriffa gibt es noch zahlreiche weitere Reiseberichte.
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Tipps für einen angenehmen Teneriffa-Urlaub
Reisezeit im Sommer
Wer in den Sommermonaten nach Teneriffa fliegt wird mit nahezu permanentem Sonnenschein und kaum Regentagen verwöhnt. Die Temperaturen bleiben tagsüber zumeist angenehm unter 30°C, fallen jedoch nachts nicht unter 22°C ab. Da sich Hotelzimmer und Appartments tagsüber stark aufheizen, sollte man speziell in den Sommermonaten unbedingt auf das Vorhandensein einer Klimaanlage achten, denn bei 25°C Zimmertemperatur und einer hohen Luftfeuchtigkeit fällt das Einschlafen sehr schwer, auch wenn man noch so müde ist.
Reisezeit im Winter
Teneriffa ist ein beliebtes Urlaubsziel kältegeplagter Deutscher im Winter. Zumeist sind die Temperaturen in den Wintermonaten angenehm bei etwas mehr als 20°C. Im Winter ziehen jedoch zahlreiche Wolkenbänder über die Insel; wird die Sonne durch dicke Wolken verdeckt wird es gleich frisch. Im Winter gibt es auch Regentage, es kann sogar eine Woche am Stück regnen. Viele Hotelzimmer und Appartments haben zwar eine Klimaanlage aber keine Heizung. Die Temperaturen in einem Zimmer können im Winter gut und gerne unter 20°C fallen. Deshalb sollte man auf jeden Fall warme Kleidung mitnehmen, auch wenn man natürlich hofft sie nicht zu gebrauchen.
Im Winter besser in den Süden der Insel
Besonders im Winter locken die ganz großen Touristen-Hochburgen an der Nordküste der Insel mit Schnäppchenangeboten, während an der Südwestküste hohe Preise verlangt werden. Dies hängt im Wesentlichen mit den klimatischen Wetterverhältnissen zusammen. Im Winter wird das Klima auf Teneriffa vom Nordostpassat dominiert, so dass die nordöstlichen Berghänge permanent wolkenbehangen sind, während sich die Südwestküste im Windschatten der Sonne erfreut.
Für einheimische Inselbewohner ist die Konsequenz ganz einfach: am Wochenende in den Südwesten zum Baden und Ausgehen fahren. Wer in den Wintermonaten nach Teneriffa fährt, sollte sich ein Hotel im Südwesten der Insel nehmen, da der Nordosten größtenteils wolkenbehangen ist.
Wenn es regnet oder der Himmel wolkenbehangen ist...
Während für einen Insel-Einheimischen ein Regentag etwas Angenehmes ist kommt bei vielen Badetouristen schnell Langeweile und Frust auf. Aber das muss nicht sein! Eines habe ich auf den Kanareninseln gelernt: Wenn es regnet, wo ich gerade bin, heißt das noch lange nicht, dass es auf der ganzen Insel regnet. Oftmals regnet es auf der einen Seite eines Berges und auf der anderen scheint die Sonne (ganz extrem auf La Palma und Teneriffa).
Wenn es in seinem Urlaubsort also regnet oder der Himmel bewölkt ist, sollte man sich einfach seinen Mietwagen nehmen und die Insel etwas abklappern. Einfacher geht's natürlich, wenn man bei der Rezeption im Hotel nach dem Wetter auf der Insel nachfragt. Die Angestellten selbst wohnen zum Teil auf der Insel verstreut und können die besten Wetterberichte abgeben.
Besuch des Teide-Nationalparks und Gondelfahrt zum Gipfel
Ein Besuch des Teide Nationalparkes gehört wie auf der zugehörigen Webseite beschrieben zu jedem Teneriffa-Besuch. Alltäglich fahren Hunderte von vollbesetzten Reisebussen die 2300 m zum Nationalpark hinauf; bei den zum Teil steilen Straßen kämpfen die Busse natürlich. Deshalb: Wer mit dem Mietwagen zum Teide Nationalpark hinauf fährt sollte spätestens um 8 Uhr morgens losfahren, um nicht in den alltäglichen Stau der Reisebusse zu kommen.
Beim Besuch des Nationalparkes und der Seilbahnfahrt auf den Teide selbst vergessen zahlreiche Touristen, dass sich das Wetter mit steigender Höhe ändert; ich spreche die Temperaturunterschiede an. Wenn es in Strandnähe angenehme 25°C hat, beträgt die Temperatur im Nationalpark auf 2300 m Höhe vielleicht nur noch 15°C und auf dem Gipfel des Teide unter Umständen gerade noch ein paar Grad über Null. Beim Besuch des Teide Nationalparkes und des Teide selbst sollte man deshalb auf alle Fälle lange Hosen tragen und eine warme Jacke mitnehmen. Ansonsten wird die Seilbahnfahrt zur Schlotterpartie.
Reklamationen, Beschwerden
Wenn der Fisch im Restaurant mehr kostet als auf der Speisekarte steht, wenn das Hotelzimmer keinen Haartrockner hat wie versprochen oder wenn im Mietwagen der Tank nicht voll ist, dann sollte man dies auf keinen Fall einfach hinnehmen sondern sollte seinen Frust niederschreiben. Jedes Restaurant, Hotel und jede Autovermietung muss ein Beschwerdebuch führen, das auf Verlangen dem Gast auszuhändigen ist. Als Gast oder Kunde verlangt man einfach das Libro de reclamacionces bzw. die Beschwerdeblätter Hojas de reclamaciones und schreibt sein Problem in seiner Muttersprache nieder.
Jedes Beschwerdeblatt hat eine Aktennummer und muss vom jeweiligen Betrieb an die Tourismusbehörde weitergeleitet werden, wo jede Reklamation bearbeitet werden muss. Kommen gewisse Vorfälle öfters vor, droht dem jeweiligen Unternehmen der Lizenzentzug. Für einen Gastrom oder Autovermieter ist es das Schlimmste, was passieren kann, wenn ein Kunde nach dem Beschwerdebuch verlangt. Meist genügt nur die Anfrage nach dem Libro de reclamaciones und das Problem wird unbürokratisch zu Gunsten des Kunden gelöst.
Der richtige Platz im Flugzeug
Die Flugzeuge landen normalerweise von Südwesten her kommend und starten in Richtung Nordosten. Wer bei Start und Landung links am Fenster sitzt, sieht den Teide, die Insel und die Küsten in voller Pracht. Wer rechts sitzt, sieht viel Wasser und mit etwas Glück die Nachbarinseln. Daher empfehle ich sowohl für den Hinflug als auch für den Rückflug einen Fensterplatz auf der linken Seite des Flugzeuges.
Ärzte und Apotheken
Die medizinische Versorgung auf Teneriffa ist sehr gut, nicht zuletzt weil sich zahlreiche deutsche oder englische Ärzte ihren Traum vom Arbeiten auf einer Sonneninsel wahr gemacht haben. Die Ärzte stehen in starkem Wettbewerb untereinander. Auch viele einheimische Ärzte werben um die Gunst der Touristen, indem sie entweder selbst deutsch oder englisch sprechen oder entsprechende mehrsprachige Arzthelferinnen angestellt haben.
Ein Arztbesuch auf Teneriffa ist jedoch ein teurer Spaß; hier langen die Ärzte kräftig zu. Und bezahlt wird immer Cash. Nach einem Arztbesuch sollte man sich unbedingt eine Rechnung ausstellen lassen, die man nach seinem Urlaub in Deutschland bei seiner Krankenkasse einreichen kann. In den großen Touristenzentren gibt es auch eine oder mehrere Apotheken, die viele Medikamente auch ohne Rezept verkaufen. Oft genügt bei einer Beschwerde ein Gespräch mit einem Apotheker um das richtige Medikament zu bekommen, ein teurer Arztbesuch ist nicht immer notwendig.
Kunsthandwerkliche Souvenirs
Das einheimische Kunsthandwerk, das eigentlich schon fast ausgestorben war, erlebt seit dem Massentourismus eine neue Blüte. Zahlreiche Touristen decken sich mit Souvenirs auf der Insel ein, ehe sie die Heimreise antreten. Souvenirläden gibt es zu Hunderten auf der Insel. In jeder Touristenstadt und bei jeder Sehenswürdigkeit wird in Souvenir-Shops alles von der Postkarte bis zum Keramik-Töpfchen verkauft. Aber Vorsicht: Längst haben die Händler entdeckt, dass es günstiger ist, billige Immitationen aus dem fernen Osten zu verkaufen als einheimische Ware. Originale einheimische Produkte erhält man am Besten in den kleinen Dörfchen im Inselinneren, wo das Handwerk wirklich praktiziert wird.
Vorsicht vor dem Zoll!
Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien, und Spanien gehört zur EU. Dennoch bilden die Kanarischen Inseln eine Freihandelszone, so dass man als Urlauber nicht wie in anderen Staaten der Europäischen Union beliebig viel einkaufen und ins Heimatland importieren darf. Viele Urlauber erfahren davon erst, wenn sie völlig überraschend in eine Zollkontrolle gelangen. Für die Einfuhr gelten die gleichen Regeln wie für Nicht-EU-Länder, also zum Beispiel maximal 200 Zigaretten oder 1 Liter hochprozentigen Alkohol.
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