Allgemeine Infos
Das Matterhorn
Gornergletscher
Klein Matterhorn
Rothorn
Schwarzsee
Hotels, Restaurants
Fahrt nach Zermatt
Rhonegletscher
Aletschgletscher
Zermatt im Winter
Reiseführer
Weitere Infos
Impressum

Zermatt Inhaltsverzeichnis | Allgemeine Informationen | Matterhorn | Gornergletscher | Klein Matterhorn | Rothorn | Schwarzsee | Hotels, Restaurants | Anreise nach Zermatt | Rhonegletscher | Aletschgletscher | Zermatt im Winter | Reiseführer, Wanderführer | Weitere Infos

DeutschEnglish

Die richtige Sonnenbrille für den Urlaub

Worauf du bei UV-Schutz, Gläsern und Fassung achten solltest

Scan-Service

Im Urlaub verbringst du mehr Stunden im Freien als an einem normalen Arbeitstag, oft am Wasser, am Strand oder in den Bergen. Genau dort treffen deine Augen auf deutlich mehr Sonnenlicht, weil Wasser, heller Sand und Schnee einen Teil der Strahlung zusätzlich zurückwerfen. Beim Kauf zählt allerdings mehr als die Form, die dir im Spiegel gefällt. Dieser Beitrag erklärt, woran du einen verlässlichen UV-Schutz erkennst, welche Tönung zu welchem Reiseziel passt, wann polarisierte Gläser sinnvoll sind und warum die Fassung beim Schutz mitentscheidet.

Am Strand und in den Bergen bekommen die Augen mehr Strahlung ab

Im Alltag schützt dich vieles, ohne dass du es merkst. Häuserzeilen werfen Schatten, und der Weg zur Arbeit dauert selten lange. Am Urlaubsort fällt das weg. Am Meer kommt die Strahlung von oben und zusätzlich von der Wasseroberfläche, auf einer Düne auch vom hellen Sand.

Noch stärker wirkt der Effekt im Hochgebirge. Wer im Sommer die Fahrt auf das Klein Matterhorn bei Zermatt unternimmt, steht auf 3883 Metern Höhe mitten in einem Gletschergebiet, in dem selbst im Hochsommer Ski gefahren wird. Die dünnere Luft hält weniger UV-Strahlung zurück, und der Schnee wirft einen großen Teil des Lichts direkt ins Gesicht. Bergsteiger kennen die Folge als Schneeblindheit, eine schmerzhafte Entzündung der Hornhaut.

Eine dunkle Tönung verrät nichts über den UV-Schutz

Die Tönung regelt nur, wie viel sichtbares Licht durchkommt, also den Blendschutz. Den UV-Filter siehst du einem Glas von außen nicht an. Eine stark getönte Brille ohne ausreichenden Filter kann sogar schaden. Hinter dunklen Gläsern weiten sich die Pupillen, und so gelangt mehr ungefilterte UV-Strahlung ins Augeninnere.

Achte beim Kauf auf drei Angaben. Die Kennzeichnung „UV 400“ bedeutet, dass das Glas UV-Strahlung bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern zurückhält. Das CE-Zeichen zeigt, dass der Hersteller die europäischen Anforderungen erfüllt, die in der Norm DIN EN ISO 12312-1 für Sonnenbrillen festgelegt sind. Auf dem Bügel oder dem Etikett steht außerdem die Filterkategorie, meist als „cat“ mit einer Zahl dahinter.

Mit einer Sehschwäche brauchst du Gläser in deiner Stärke

Wer im Alltag eine Korrekturbrille trägt, steht im Urlaub vor einer Wahl. Kontaktlinsen mit einer normalen Sonnenbrille darüber sind eine Möglichkeit, doch Sand, Salzwasser und die trockene Luft im Flugzeug machen Linsen auf Reisen nicht für jeden angenehm. Aufsteckbare Sonnenclips sitzen oft nicht dicht und lassen seitlich Licht herein. Bequemer ist eine Sonnenbrille, deren Gläser direkt in deiner Sehstärke gefertigt sind.

Bei den Sonnenbrillen von eyes + more gibt es neben Einstärkengläsern auch Gleitsicht-Sonnenbrillen, mit denen du in der Nähe und in der Ferne scharf siehst. Wichtig ist beim Anpassen ein Detail, das leicht untergeht. Auch das Glas in deiner Stärke muss die volle UV-Filterung bis 400 Nanometer behalten, frag im Geschäft deshalb ausdrücklich danach. In den über 250 deutschen Stores von eyes + more gibt es zudem einen kostenlosen Sehtest, sodass du vor der Abreise prüfen lassen kannst, ob deine Werte noch stimmen.

Die Filterkategorie bestimmt, für welches Reiseziel die Brille taugt

Sonnenbrillengläser werden in fünf Filterkategorien von 0 bis 4 eingeteilt. Je höher die Zahl, desto weniger sichtbares Licht lässt das Glas durch. Für die Reiseplanung hilft diese Einteilung:

  • Kategorie 0 und 1 sind kaum oder leicht getönt und eignen sich für bewölkte Tage.
  • Kategorie 2 passt zu mitteleuropäischem Sommerwetter, Stadtbummeln und Ausflügen bei wechselnder Bewölkung.
  • Kategorie 3 ist für Strand, Mittelmeer und die helle Sonne im Süden gedacht.
  • Kategorie 4 ist für Gletscher und Hochgebirge vorgesehen und im Straßenverkehr nicht zugelassen.

Laut den Empfehlungen des Bundesamts für Strahlenschutz sollte eine Sonnenbrille die Stufe 2 oder 3 haben, weil Stufe 1 kaum vor Blendung schützt. Bei extremer Strahlung, etwa auf Schnee im Hochgebirge, rät die Behörde zu Brillen der Stufe 4 mit ausgeprägtem Seitenschutz.

Braune und graue Gläser verfälschen Farben am wenigsten

Neben der Stärke der Tönung spielt ihre Farbe eine Rolle. Graue Gläser dunkeln alle Farben gleichmäßig ab, sodass Landschaften und Ampeln natürlich wirken. Braune Gläser heben Kontraste leicht hervor und machen das Licht wärmer, was viele beim Wandern und Autofahren als angenehm empfinden. Blau oder rot getönte Gläser sehen auf Urlaubsfotos auffällig aus, verschlechtern aber die Kontrastwahrnehmung und das scharfe Sehen.

Polarisierte Gläser lohnen sich vor allem am Wasser

Polarisationsfilter schlucken das Licht, das von glatten, waagerechten Flächen wie Wasser, nasser Straße oder Glas zurückgeworfen wird. Am Strand, beim Segeln, Angeln oder Kajakfahren verschwinden dadurch viele grelle Reflexe, und du kannst sogar ein Stück unter die Wasseroberfläche blicken.

Zwei Einschränkungen solltest du kennen. Manche Displays von Smartphones, Kameras oder Armaturenbrettern wirken durch einen Polfilter dunkel oder fleckig. Ein Polfilter ersetzt außerdem keinen UV-Schutz, denn beides sind getrennte Eigenschaften des Glases.

Die Fassung entscheidet über Seitenschutz und Sitz

UV-Strahlung streut stark und erreicht die Augen deshalb auch von der Seite und von oben. Große Gläser und eine leicht gebogene Form, die nah am Gesicht anliegt, halten mehr davon ab als kleine runde Gläser, die kaum mehr als die Pupille abdecken.

Genauso wichtig ist der Sitz. Eine Brille, die rutscht oder hinter den Ohren drückt, landet schnell in der Strandtasche und schützt dort niemanden. Verstellbare Nasenpads bei Metallfassungen lassen sich vom Optiker anpassen, Fassungen aus Acetat können an den Bügeln nachgebogen werden.

Kinder brauchen eine eigene Sonnenbrille mit vollem UV-Filter

Die Augenlinse von Kindern ist klarer als die von Erwachsenen und lässt mehr UV-Strahlung bis zur Netzhaut durch. Eine Kindersonnenbrille sollte dieselben Kennzeichnungen tragen wie ein Modell für Erwachsene, also UV 400, CE-Zeichen und für den Strand Kategorie 3. Ein Band am Hinterkopf verhindert, dass die Brille in den Wellen verschwindet.

Fazit

Eine gute Urlaubssonnenbrille erkennst du an drei Dingen. Sie filtert UV-Strahlung bis 400 Nanometer, was an der Kennzeichnung UV 400 abzulesen ist. Ihre Tönung passt zum Reiseziel, für Strand und Süden ist das meist Kategorie 3, für Gletschertouren Kategorie 4. Und ihre Fassung sitzt so, dass auch von der Seite wenig Licht an die Augen kommt. Mit einer Sehschwäche lohnen sich Gläser in der eigenen Stärke.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis Zermatt